Archiv der Kategorie ‘Software‘

 
 

Nur heute: Crossover kostenlos

CodeWeavers verschenken heute (und nur heute) eine Lizenz von Crossover Professional. (Weil das Benzin in den USA wieder günstiger geworden ist…) Mit Crossover ist es möglich, auf dem Mac oder unter Linux Windows-Programme auszuführen, ohne Windows installiert zu haben.

Hier der direkte Link. Einfach zwei mal die eigene Emailadresse eingeben und “agree” in das Feld schreiben, schon kommt die Seriennummer per Mail.

via aptgetupdate

Viel besser!

Ich habe ja bereits auf das Bundesliga-Widget von Florian Franz hingewiesen. Mein einziger Kritikpunkt damals: Der HSV stand an der falschen Position. Seit Samstag ist auch dieser Bug behoben (s. Screenshot). Dazu noch das phantastische F1-Rennen am Sonntag mit einem überragenden Sebastian Vettel (hier die Video-Zusammenfassung von Spox.tv), sport-technisch gab es an dem Wochenende wirklich nichts auszusetzen!

AppleJack

Oliver drüben bei aptgetupdate weist darauf hin, dass AppleJack endlich kompatibel mit Mac OS X Leopard ist und erinnert mich daran, dass ich diesen Mac-Freeware-Tipp, den Ihr hoffentlich nie brauchen werdet, schon lange mal loslassen wollte: AppleJack nistet sich tief im System ein, und erlaubt es unter Umständen, den Rechner wieder “flott” zu bekommen, wenn mal was schief geht.

Es sollte ja hinlänglich bekannt sein, dass der Mac durch Drücken von Apfel-S (bzw. Befehlstaste-S*) während des Bootvorgangs in den so genannten Single User Mode versetzt werden kann. Dort sitzt man dann vor einer Unix-Konsole, die den Charme der Rechner der späten 70er aufweist und den Meisten von uns mehr Probleme bereitet als dabei zu helfen, bestehende zu lösen.

Hier hilft AppleJack: Wenn der Startvorgang abgeschlossen ist (und AppleJack installiert ist), kann man einfach applejack eingeben und Enter drücken. Dankenswerter Weise erzeugt AppleJack, falls es installiert ist auch eine entsprechende Meldung, die einen daran erinnert, dass man nur applejack tippen muss. Man wird dann über ein recht simples Menü durch das Programm geführt, das es einem erlaubt, verschiedene Vorgänge zu starten, die den Rechner wieder auf den Pfad der Tugend zurückführen können. In den allermeisten Fällen sollte die oberste Option (auto pilot) auch die beste darstellen.

Nach – hoffentlich – erfolgreicher Arbeit kann der Rechner dann mit dem Befehl reboot neu gestartet werden. Der ganze Prozess kann auch abgekürzt werden: applejack auto restart <Enter> startet AppleJack, wählt den Autopiloten und startet das System im Anschluss neu.

Das ganz funktioniert natürlich nur, wenn Applejack schon installiert ist, wenn es mal schief geht. Also: jetzt sofort AppleJack installieren und dann zurück an die Arbeit!

* Nachdem Apple den Apfel auf der Apfel-Taste abgeschafft hat, fehlt mir immer noch eine geeignete Benennung der Taste, Apple selbst spricht von der Befehlstaste, aber wirklich glücklich bin ich damit auch nicht. Gerade bei telefonischem Support war es immer so schön einfach zu sagen “Halten Sie jetzt bitte die Apfel-Taste gedrückt und drücken sie dann …”

Bundesliga-Widget

In zwei Wochen geht die Bundesliga wieder los und unser HSV muss gleich am Freitag abend bei den Bayern ran. Zeit sich also auf die bevorstehende Saison vorzubereiten – natürlich auch auf dem Rechner. Bei Florian Franz gibt es dafür ein Widget fürs Mac OS X Dashboard runterzuladen, welches den aktuellen Tabellenstand der ersten und zweiten Liga anzeigt. Der einzige Fehler, den ich finden konnte: Der HSV steht auf Platz 10.

Desktoptopia

… ist ein Programm, welches automatisch (oder auch manuell) den Schreibtischhintergrund Eures Macs (oder PCs – beta!!) mit neuen Bildern befüllt. Das besondere daran: Die Bilder werden aus dem Netz geladen und sind ganz offensichtlich redaktionell bearbeitet. Die Masse der Bilder, die ich bisher gesehen habe, ist zumindest qualitativ hochwertig und ästhetisch.

Seit kurzem ist das Programm Freeware und hier zu erhalten.

Word 2007-Dokumente konvertieren

Mit der zunehmenden Verbreitung von Word 2007 haben wir Mac-Nutzer immer häufiger das Problem, dass wir .docx-Dateien zugesendet bekommen, die sich mit Word nicht öffnen lassen. Es gibt mehrere Möglichkeiten, dieses Problem zu lösen (z.B. das Verwenden des – kostenlosen – NeoOffice). Seit kurzem gibt es jedoch noch eine einfachere Lösung. Microsoft bietet für jeden (also nicht nur für (registrierte) Benutzer von Word für den Mac) ein kleines Tool zum (kostenlosen) Download an, welches .docx-Dokumente in RTF Dokumente wandelt, die dann Ihrerseits von (fast) jedem Texteditor geöffnet werden können.

Push-Email mit Apple Mail

Für die, die es interessiert: Hier ein kleines HowTo, wie man sein Apple Mail mit einfachen Mitteln Push-Mail fähig machen kann.

Schritt 1: Eine Mailserver mit IMAP-IDLE muss her
Ich habe dazu AOL gewählt. AOL bietet seit kurzer Zeit auch kostenlose Accounts mit dem vollen Webmail-Krams an. 2 GB (!) Speicher inklusive, IMAP-Unterstützung, Spam- und Virenfilter, Kalender, Adressbuch, etc. Also dafür, dass es kostenlos ist, wirklich zu empfehlen. Außerdem wird halt IMAP-IDLE unterstützt.

Schritt 2: Der Client muss IMAP-IDLE können
Das kann Apples Mail leider nicht “out of the Box”. Aber es gibt ein Plugin, welches die Funktionalität nachrüstet. Hier herunterzuladen. Die Installation ist denkbar einfach: Mail beenden, die enthaltene .bundle Datei in das richtige Verzeichnis kopieren, 2 Befehle im Terminal tippen, Mail wieder starten. Alle Anweisungen stehen in der im Download enthaltenen README.txt – falls es Fragen gibt, meldet Euch ruhig. Wichtig: Es scheint nicht zu genügen, das Bundle in die systemweite Library zu kopieren, sondern es sollte die userspezifische sein. Also im Finder auf das Häuschen klicken, dann in den Ordner “Library”, dann “Mail”, dann “Bundles”. Falls es einen Ordner nicht gibt, muss man ihn eben anlegen. Ich habe leider nichts gefunden, woran man überprüfen könnte, ob es tatsächlich installiert ist. Am einfachsten schickt man sich eine Mail und wenn sie einige Sekunden später wieder da ist, scheint es zu funktionieren ;-)

Schritt 3: Push-Mail benutzen
Nun kann man in Mail das regelmäßige Abruf-Intervall beruhigt auf einen größeren Zeitraum setzen (bzw. deaktivieren), denn wenn Mail offen ist, wird man über eingehende Mails sofort benachrichtigt. Vorteil: sowohl Euer Prozessor, also auch die DSL-Leitung werden merklich entlastet, weil das häufige Mail-Checken entfällt.